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U BahnLachen ist ansteckend - das hat sich mal wieder gezeigt: Wir sind zum Lachen in die U-Bahn gegangen, haben dies gefilmt und auf Youtube gestellt - das Resultat: Fast 4 Millionen Klicks von Menschen aus aller Welt und viele Medienberichte.

An einem grauen Tag im November war das Kreativhaus geschlossen. Das ist der Ort, an dem allwöchentlich unser "Lachclub Berlin-Mitte" statt findet - eine Gruppe von unterschiedlichsten Menschen, die miteinander das Lachyoga praktizieren. Weil Lachen erwiesenermaßen Stress reduziert, Glücksgefühle auslöst und es Menschen erleichtert, gelassen und mit Freude den Alltag zu meistern. Geleitet wird der Lachclub von Angela Mecking und dem Team "lachen verbindet".

Schon seit einiger Zeit gab es von den Teilnehmern den Wunsch, das Lachen auch mal in der Öffentlichkeit auszuprobieren - und zu sehen, wie die Menschen reagieren. Wir haben damit gerechnet, dass uns eher Gleichgültigkeit begegnet, wenn nicht sogar Unmut. Wichtig war aber für uns, dass wir selbst Spaß haben. Und wenn wir nur einen Menschen an diesem Abend glücklich machen könnten, dann wäre das schon genug.

Es kam anders: Wir stiegen in die erste U-Bahn - an verschiedenen Stellen, denn es sollte nicht jeder wissen, dass wir zusammen gehören - und fingen an, zu lachen. Einer von uns begann, leise, verhalten, weitere folgten, und die Reaktion war überwältigend: erst ungläubige Blicke, dann nach uns nach setzten fast alle Menschen in das Lachen ein. Keiner wusste warum, aber alle lachten mit! Der U-Bahn-Waggon hatte sich innerhalb kürzester Zeit in eine Art "rollenden Lachwaggon" verwandelt! Eine Stunde lang fuhren wir durch Berlin, lachten und brachten andere zum Lachen und Staunen. An diesem Abend hat die Glückschemie des Lachens garantiert gewirkt - und das nicht nur bei uns.

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